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Mitglieder Netzwerkveranstaltung: Gendermedizin

Erfahrungen aus der Frauensprechstunde am Herzzentrum Leipzig

Prof. Dr. med. Sandra Eifert im Gespräch mit Prof. Dr. med. Diana Reser

Herzkreislauferkrankungen gehören auch bei der Frau zu den häufigsten Todesursachen – was jedoch bisher noch nicht genügend erforscht werden konnte, da in sämtliche Studien zu diesem Thema vornehmlich männliche Probanden untersucht worden sind.
Aktuelle Studien weisen jedoch darauf hin, dass Frauen weniger häufig zu einem Kardiologen zur Abklärung geschickt werden, da sie atypische Symptome aufweisen und deshalb auch weniger diagnostische Abklärungen erhalten (Koronarangiographie).
Aus diesem Grund werden Frauen systematisch «unterdiagnostiziert», da das allgemeine medizinische Wissen davon ausgeht, dass Frauen ein niedrigeres Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen haben.

Wir freuen uns sehr, für unsere Netzwerkveranstaltung zum Themenschwerpunkt Gendermedizin Frau Prof. Dr. med. Sandra Eifert direkt aus Leipzig als Gast zugeschaltet zu haben.

Prof. Eifert ist Leiterin der chirurgischen Herzinsuffizienzambulanz sowie der Frauenherzsprechstunde am Herzzentrum Leipzig.
Sie ist Autorin zweier Bücher, welche den Unterschied in der weiblichen und männlichen kardiovaskulären Pathophysiologie ins gesellschaftliche Bewusstsein rücken möchten, da dieses Thema nach wie vor ungenügend erforscht ist und Frauen und Männer bisher gleich behandelt werden. („Herzsprechstunde. Warum das weibliche Herz anders ist und wie es gesund bleibt“ und «Wie Frauen länger leben»).

Im Gespräch mit unserem Vorstandsmitglied, der Herzchirurgin Prof. Dr. med. Diana Reser, wird sie uns an ihrem grossen Erfahrungsschatz teilhaben lassen und uns aufzeigen, woran es noch zu arbeiten gilt und wie wir unsere Patientinnen noch optimaler behandeln können.

Die genaue Uhrzeit und Location werden noch bekannt gegeben. Save the Date!!!

18. Juni 2026 Ganztägig